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GVmanager_01_02_2015

Foto: privat namentlich zu nennen: Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Kaschunüsse, Pecannüsse, Para-nüsse, Pistazien, Macadamia- oder Queens-landnüsse. Mit welchen Strafmaßnahmen ist zu rechnen, wenn nicht korrekt gekennzeichnet wird? Die endgültigen Strafmaßnahmen werden in der LMIDV veröffentlicht, ein Entwurf liegt aktuell beim Bundestag vor, d. h. bisher sind die Strafmaßnahmen noch nicht zu 100 % festgelegt, so die Antwort des LMIV-Service-teams des Unternehmens 1WorldSync. Bei Kontrollen sei auf alle Fälle mit Geldstrafen zu rechnen, eine falsche Angabe zur Lebensmit-telkennzeichnung im Onlineshop sei z. B. mit 3.000 bis 4.000 E zu berechnen. Die Höhe der Geldstrafe bei der Allergenkennzeichnung könne noch nicht genannt werden. Da eine falsche Deklaration gesundheitsgefährdend ist und im schlimmsten Fall eine Anklage droht, wird die Strafe dementsprechend ausfallen. Da die Kontrollen ab sofort stattfinden kön-nen, empfiehlt das LMIV-Serviceteam sich an die jeweils zuständige Behörde zu wenden und Fragen direkt abzuklären, bzw. sich die Das neue HOGA ƒƒ.„ƒ – ƒ†.„ƒ.ƒ„‡† Hae ˆA/Stand AŠ„. Das wetwet enzge ntegente Kochsystem, das füht, ekennt, mt- und voausdenkt, von hnen ent und sch mt hnen vestän-d gt, um h Wunschegebns zu eechen. Bngt ve. Veangt weng. ntestützt Se pefekt. Kochen Se mt uns. www.atona-onne.de Vorgaben schriftlich zu geben, um auf der sicheren Seite zu sein. Wann ist der Hersteller oder Lieferant in die Pflicht zu nehmen, wann ist die Küche verantwortlich? Mit wenigen Ausnahmen sind auf jedem vorverpackten Lebensmittel alle Zutaten an-zugeben, die im Lebensmittel enthalten sind. Im Zutatenverzeichnis müssen grundsätzlich auch die verwendeten Lebensmittelzusatzstoffe und Aromen aufgeführt werden. Neu ist, dass die 14 wichtigsten Stoffe oder Erzeugnisse, die Allergien oder Unverträglich-keiten auslösen können, im Zutatenverzeich-nis hervorgehoben werden müssen (durch Schriftart, -stil oder Hintergrundfarbe). Gibt es kein Zutatenverzeichnis, müssen die Stoffe oder Erzeugnisse mit dem zusätzlichen Hin-weis „enthält“ angegeben werden. Für die Richtigkeit dieser Kennzeichnung ist der Her-steller verantwortlich. Neu durch die LMIV ist, dass auch bei unver-packter Ware eine Information über Allergene verpflichtend ist – die Richtigkeit dieser Anga-ben liegt in der Verantwortung der Küche. … Ludger Ten Elsen, Leiter Marketing & Vertrieb, Jomo GV-Partner Beratungs- und Software GmbH & Co. KG Wie waren Ihre Erfahrungen kurz vor dem Stichtag im Dezember: Gab es eine überdurchschnittlich hohe Nachfrage? Wie haben Sie und wie werden Ihre Kunden auch weiterhin beim Allergenmanagement unterstützt? Wir durften eine erhöh-te Nachfrage feststellen, die auch momentan noch genauso anhält. Für das Allergenmanagement bie-ten wir dem Anwender mit Jomosoft die ideale Lösung, Allergene zu verwalten und entsprechend dokumentie-ren zu können. Der Anwen-der kann hiermit zu jedem Artikel, Rezept und Menü die jeweils enthaltenen Allergene genau dokumentieren. Vor-aussetzung dafür ist, dass der Anwender die Allergene ent-sprechend zu allen Produkten eingepflegt hat. Hierbei un-terstützen wir ihn über unse-re Lieferantenschnittstellen, welche den Import der Allergene ermöglichen, soweit der jeweilige Lieferant diese entsprechend zur Verfügung stellt. Vorbildlich ist in diesem Zusammenhang die Daten-bereitstellung, wie sie Chefs Culinar praktiziert. Eine 100%ige Sicherheit über die enthaltenen Allergene gibt es nie – vor allem, da die Spurenkennzeichnung nur freiwillig ist. Wie ist man dennoch auf der sicheren Seite? Der Anwender kann sich nur sicher sein, wenn er sich genau an die gesetz-lichen Vorgaben hält und alle Allergene und Zusatz-stoffe lückenlos ausweist. Die Allergenkennzeichnung bereitet auch deswegen Schwierigkeiten, da Produkte von unterschiedlichen Herstellern unterschiedliche Allergene enthalten. Wie gelingt hier dennoch ein einfacher Kennzeichnungsprozess ohne Fehler? Hier sehe ich leider nur die Möglichkeit, immer die gleichen Produkte (des gleichen Herstellers) einzu-setzen. Ansonsten muss der Anwender jeweils seine Re- zeptur bzw. Allergenkenn-zeichnung anpassen. Da-durch entsteht aber ein nicht zu unterschätzender Mehraufwand. Danke für das Gespräch!lan 3 FRAGEN AN ...


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