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GVmanager_01_02_2015

Macht sich die Verwendung von Bio-Produk-ten im Essenspreis bemerkbar? Bislang nicht, denn nach der Umstellung wol-len wir erst einmal unsere Erfahrungen damit sammeln. Zudem geben wir unseren Gästen einen Vorschuss, der gemeinsam mit dem Betriebsrat beschlossen wurde und den wir finanziell verkraften können. Das ermöglicht uns auch, neue Gäste zu gewinnen. Wie kommt die Umstellung auf Bio bislang bei Ihren Gästen an? Bisher sind die Reaktionen sehr positiv. Viele unserer Gäste möchten sich gesund ernähren und wollen wissen, welchen Belastungen sie sich beim Essen aussetzen, weshalb sie die Verwendung von Bio-Produkten begrüßen. Es ist falsch, beim Essen auf z. B. das billigste Salatöl zu setzen und das Luxusauto mit Öl für 39 € pro Liter zu befüllen. Dieser Vergleich gilt auch für u. a. Brot, Eier und Fleisch. Die Bio-Zertifizierung ist ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Welche weiteren Schritte haben Sie bereits gemacht bzw. wol-len Sie machen? An meiner Einstellung „Grün denken, nach-haltig lenken“ hat sich nichts geändert. Die-sen Gedanken bauen wir im Team momentan mit saisonalen und regionalen Aktionen in unserer „gelebten Nachhaltigkeit“ aus. Mein Team hat mich sehr gut aufgenommen, sodass ich mich so fühle, als sei ich bereits mehrere Jahre im Unternehmen tätig. Bereits im letzten Jahr haben wir das „grüne Profil“ schärfen können. Das gelang uns u. a. durch die Teilnahme an den Deutschen Ak-tionstagen Nachhaltigkeit sowie an den Öko- Aktionstagen NRW. Als Vertreter von Henkel werde ich zudem gemeinsam mit den Bio- Mentoren Martin Friedrich von Esprit und Ulrich Langhoff vom Weseler Lippeschlöss-chen auf der diesjährigen Internationalen Grünen Woche in Berlin am Stand von NRW vertreten sein und über eine nachhaltige und ökologisch orientierte Gemeinschaftsverpfle-gung informieren. Bleibt Ihnen neben der Arbeit noch Zeit für Ihr ehrenamtliches Engagement? Im Unternehmen habe ich bereits eine Schu-lung zum Ambassador absolviert, die das ehrenamtliche Engagement unterstützt. Hier bietet Henkel ein breites Spektrum, um sich sozial oder karitativ engagieren zu können: Ich stehe z. B. im engen Kontakt mit den Berufs-schulen ads Albrecht Dürer Schule und HGS Rheinland in Düsseldorf sowie den Fachhoch-schulen in Mönchengladbach und Münster. In Seminaren vor Ort oder während der Be-suche von Studentengruppen in unserem Be-trieb vermittle ich gerne, welche Aspekte zu einem nachhaltigen Betrieb zählen und wie sich diese im Alltag umsetzen lassen. Zudem bin ich weiterhin im Prüfungsausschuss der IHK Düsseldorf für Küchenmeister aktiv. Wie wird sich Ihrer Meinung nach die GV-Branche künftig verändern? Zunächst denke ich, dass die Qualität und das authentische Handeln weiterhin im Vorder-grund stehen werden. Jedoch ist der Wandel in unserer Branche schnell und die digitalen Medien verändern die Gästewünsche, Erwar-tungen und Bedürfnisse, die mehr in den Ge-nuss und das Wohlfühlen zu integrieren sind. Des Weiteren gehe ich davon aus, dass die Branche immer internationaler und die ge-sunde Ernährung immer wichtiger wird. Welche Herausforderungen erwarten Sie kon-kret für Ihren Betrieb? Auch für unseren Betrieb wird es künftig Herausforderungen geben. Eine schnelle Anpassung an die Gegebenheiten ist dabei wichtig, um am Puls der Zeit zu bleiben. Deshalb werden un-sere Speisepläne ab sofort nicht nur in Papierform ausgelegt, sondern auch digital sowie mit QR-Code in den Betriebsrestaurants aufgeführt. Genau-so registrieren wir eine steigende Nachfrage nach vegetarischen und veganen Gerichten. Dementsprechend erweitern wir auch die-ses Angebot und machen vor allem auf die vegane Menülinie mit einem großen Aufstel-ler auf der Speisenausgabe aufmerksam. Welche Wünsche haben Sie für die Zukunft? Ich möchte bei Henkel gerne „alt werden“ und währenddessen viel Engagement in die Ausbildung des Nachwuchses legen. Wir merken schon heute, dass es von Jahr zu Jahr schwerer wird, passende Auszubildende zu finden. Kochen sollte immer etwas mit handwerk-licher Kunst und Idealismus zu tun haben, denn nur so ist es uns möglich, junge Men-schen für unseren tollen Beruf zu begeistern. Herr Reingen, ganz herzlichen Dank für das Gespräch! sar Mit dem GENIUS MT wird alles leichter. Einfach bedienen Einfach kochen  Echtes MultiTouch-Display  Ultraschnelle Reaktion  Intuitive Handhabung  Erinnerungsfunktion Einfach individuell  Angepasste Bedienung  Eigene Rezeptbilder mit dem GENIUS MT  Personalisierbare Rezeptinfos Einfach vernetzen  Gleichzeitige Verwaltung mehrerer Geräte  Zukunftssichere Kommunikations- schnittstellen Einfach sicher  Selbsterklärende Symbolik und Farbsprache  Automatisches Logbuch  Clevere Bedienlogik Einfach sauber  Vollautomatische Reinigung  Praktische Verbrauchsanzeige  Perfekte Hygiene Eloma GmbH | + 49 (0) 8141 395 - 0 | www.eloma.com


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