Patientenverpflegung - Universitätsklinikum Heidelberg: HeiSSes Pilotprojekt

GVmanager_01_02_2013

Patientenverpflegung HEISSes Pilotprojekt Am Anfang war der Zweifel, dem folgte die Gefahrenanalyse, auf ihr die Kritik der Behörden – den Startschuss ermöglichte schließlich ein bis ins Detail ausgefeiltes Handbuch: Fünf Monate später fällt das Zwischenfazit des revolutionären Stationsküchenprojekts HEISS des Universitätsklinikums Heidelberg überraschend positiv aus – und könnte die Zukunft von Klinikküchen wesentlich beeinflussen. D auf dem Weg zu den Stationsküchen-as Schild „Türe bitte immer geschlossen halten“ ist das Erste, das einem des Universitätsklinikums Heidelberg auf- fällt. Wenig einladend, deutet dieser kurze Satz aber auf den Knackpunkt des Pilotpro- jekts hin: das Hygienemanagement. Eine Küche direkt neben den Patientenzimmern war für die Heidelberger Behörden anfangs aus hygienischen Gründen undenkbar – die „Bibel“ des Projektteams, ein ausgeklügel- ter interner Leitfaden, konnte sie aber vom Gegenteil überzeugen. Sie regelt den Ta- gesablauf und die Stationsküchenorganisa- tion nahezu minutiös. Nur durch diese Strin- genz lässt sich in den drei, zwischen 9,5 und 12 m² großen Projektküchen die Trennung zwischen reinem und unreinem Bereich vollziehen – und zwar zeitlich. Definitiv verschlossen bleibt die Tür entsprechend während der Spül-, Reinigungs- und Doku- mentationsintervalle nach den drei Haupt- mahlzeiten für eine halbe bis eine Stunde. So isoliert diese Küchen auch sind, tangie- ren sie doch die restliche Logistik enorm. „Die Abläufe auf den Stationsküchen sind gesetzt und geben daher den Takt in ande- ren Bereichen wie der AWT-Anlage vor, die die in der Zentralküche kommissionierten Speisenkomponenten anliefert“, gibt Udo Krause ein Beispiel. Als Bereichsleiter Ver- pflegungsmanagement der klinikeigenen tung im Projekt „HEISS“, dem Heidelberger Foto: Kirchner- Service GmbH übernahm er die Verantwor Speisenversorgungssystem, und arbeitete mit seiner Assistentin, der Ökotrophologin


GVmanager_01_02_2013
To see the actual publication please follow the link above