Fotodienste: Im Blitzlicht

24_Stunden_Gastlichkeit_06_2015

Um Clubs als attraktive Partylocation zu inszenieren, können Betreiber Fotodienste nutzen. Jan-Peter Wulf, Head of Content bei Virtualnights Media, über die Inszenierung Im Blitzlicht von Locations. Fotos: virtualnights.com/Julius Gnoth Herr Wulf, ist in den letzten Jahren die Nachfrage nach Ihren Fotodiensten gestiegen? Denken wir vom Nutzer aus. Denken wir z. B. an je-manden, der ein Restaurant besuchen will, das er noch nicht kennt. Er gibt einen Namen oder auch nur Restaurant in die Suchmaschine ein und findet – hoffentlich – ansprechende Bil-der einer Location. Die Wahl seines Besuchs könnte auf diese Location fallen, er könnte sie einer Location, die keine guten Bilder von sich hat, vorziehen. Ansprechende Bilder sind für die gesamte Gastronomie wichtig. Und für Clubs und Diskotheken speziell solche, auf denen man sieht: Da ist was los. Das sieht gut aus dort. Da sind Leute, die zu mir und meinem Stil passen. Da gehe ich hin. Jeder Feiernde hat sein Smartphone dabei – was macht Fotodienste beliebt? Unsere Fotografen sind routiniert, haben ein gutes Auge für schöne, atmosphärische Bilder. Und sie arbeiten mit professioneller Technik. Ein verblitztes Selfie mit Freunden ist lustig, aber ein gut ausgeleuchtetes Bild im dunklen Club, das ist ein Souvenir. Wie können Clubs Ihren Fotodienst zur Imagepflege nutzen? Das Image eines Clubs entsteht durch Angebot, Publikum und Ambiente. Was wir leisten können, ist auf all diese Dinge aufmerksam zu machen: Welche Musik läuft, welche Events anstehen, und mit den Bildern: wie es dort aussieht. Diese Informationen machen wir als Portal mit über 3,5 Mio. Besuchern im Monat und einer Kernzielgruppe von 18 bis 39 Jahren genau den-jenigen zugänglich, die der Betreiber zu sich holen will. Zu den Jahres-Highlights – Silvester, Hallo-ween – sorgen wir mit unseren Specials inklusive VVK-Option schon für ein volles Haus, bevor die Party überhaupt losgegangen ist. Was denken Sie, wie sich das Clubbing vor dem Hintergrund von Facebook und Co. entwickeln wird? In unserer Umfrage „going out“, an der dieses Jahr wieder über 3.000 Personen teilgenommen haben, fragen wir genau das die Zielgruppe. Wir wollten z. B. wissen, ob Dating-Apps das Flirten in Clubs überflüssig machen – das tun sie nicht: 64 % finden, dass man immer noch am besten im Club flirten kann. Interessant ist auch, dass sich 83 % via Social Media und online über Events informieren. Die ganze Umfrage gibt es unter bit.ly/goingout2015. Vielen Dank für das Gespräch! jus 37


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