Rom: Die ewige Nacht

24_Stunden_Gastlichkeit_06_2015

Wer fremd in Rom ist, lernt zuerst das historische Stadtzentrum kennen. Wer sich dann über den Tiber be-gibt, gelangt über den Campo de Fiori nach Trastevere. Das sind schon mal zwei gute Adressen für einen Einstieg ins römische Nachtleben. Restaurants und Pizzerien gibt es in Rom an jeder Ecke. Es gibt teure Restaurants für Tou-risten und teure, in denen man wirklich gut isst. Es gibt günstige Osterias, in denen sich die Einheimischen treffen und Pizza a Taglio bestellen: Das ist Meterpizza zum Mitneh-men. Die Imbisslokale haben mehrere Sorten und jeder sucht sich aus, was und wie viel er essen will. Der römische Klassiker ist für gan-ze Nachtschwärmer-Generationen ein belieb-ter Imbiss für all jene, die keine Lust haben, richtig essen zu gehen. Die in Kartons ver-packten, noch warmen Pizzastücke begleiten die römische Jugend, und alle die sich noch dazu zählen, dann auf ihren Motorini – einer fährt, einer balanciert die Pizza – zu einem der zahlreichen Aussichtspunkte der Stadt. Auf den Marmorballustraden am Pincio, ei-nem Aussichtspunkt oberhalb der Spanischen Treppe, oder unterm Faro, dem „Leuchtturm“ am Gianicolo, schmeckt es am besten. Wer stilvoll essen und ausgehen möchte, startet in einer der zahlreichen Trattorien in Trastevere. In dem Gewirr aus Gassen, die meisten mit Kopfsteinpflaster, warten zahl-reiche (Irish) Pubs und Birrerie auf Gäste. Ein Szene-Lokal in der Nähe der berühm-ten Birreria Trilussa auf dem gleichnamigen Platz heißt Freni e Frizioni. Das italienische Bier ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber hier schmeckt es. Alle, die anderer Meinung sind, bekommen in einer Birre-ria eine große Selektion an internationalen Bierspezialitäten. Die ewige Nacht Von hier aus ist es auch nicht weit zum Mon-te Testaccio, der eine Partymeile aus Clubs, Restaurants und Bars bereithält. Am besten ein Taxi nehmen, denn die Öffentlichen lassen auf sich warten und der Autokorso am Testaccio-Hügel nimmt kein Ende. Die Römer bewegen sich in ihrer großen Stadt gerade nachts so gut wie alle motorisiert fort. Die Distanzen von einem Hotspot zum anderen sind sehr groß. Szene-Restaurant The Guardian, The Telegraph und die New York Times finden das Necci super trendy. Das Motto des Gastronomiekonzepts in S. Lorenzo: Eine Oase in einer chaotischen Stadt. Fast rund um die Uhr hat das Lokal für seine Gäste geöffnet: ob Abendessen oder ein Aperitif, ein Drink zu später Nacht-zeit oder ein Frühstück im Morgengrauen – alles ist möglich, sogar bei einem Espresso stundenlang lesend auf der Terrasse sitzen. Gastlichkeit heißt hier das Zauberwort. Zum Abendessen locken kreative Gerichte, die sich an der klassischen Cucina Italiana KONZEPT ROM l Millionenstadt mit weltberühmter, reicher Historie, trendigen Konzepten und internationalem Publikum l Gastronomie in allen Facetten, rund um die Uhr aktiv l Zusammenspiel von traditioneller und moderner Küche 28 24 Stunden Gastlichkeit 6/2015


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