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24_Stunden_Gastlichkeit_06_2014

Rentenversicherungen prüfen derzeit schwerpunktmäßig, wie Sozialversicherungsbeiträge bei der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfalle gezahlt wurden. Zuschläge auf den Arbeitslohn, wie regelmäßige Nachtzuschläge, Feiertagslohn und Sonntagszuschläge sind ganz oder teilweise von der Sozialversicherungspflicht und Steuer befreit, wenn sie gezahlt wurden. Wenn sie regelmäßig gezahlt wurden, haben Rentenversicherung Arbeitnehmer auf diese Zuschläge auch während der Urlaubszeit und im Krankheitsfall Anspruch. Wenn die Zuschläge aber z. B. in der Urlaubszeit, wozu der Arbeitgeber verpflichtet ist, gezahlt werden, sind sie von der Sozialversicherungspflicht nicht befreit, ebenso wenig von der Steuer. Auch wenn die Zuschläge in diesen Zeiten nicht gezahlt wurden, berechnen die Rentenversicherungen rückwirkend für einen Zeitraum von vier Jahren, also dem üblichen Prüfungszeitraum, die fiktiven Anteile für die Rentenversicherung und fordern diese Beiträge nach. Bei Minijobbern kann Foto: ldprod / Fotolia.com BVI das dazu führen, dass diese so aus dem Minijobarbeitsverhältnis von 450 € herausfallen und in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis gelangen. Der Arbeitgeber hat, wenn bei der Berechnung der Lohnfortzahlung keine Sozialversicherungsbeiträge gezahlt wurden, diese nachzuzahlen und zwar Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile. Arbeitnehmeranteile kann er nur für drei Monate zurück verlangen. Ansprüche des Arbeitnehmers auf Nachzahlung von rückständigem Lohn entfallen im Regelfall, weil in Arbeitsverträgen aufgenommene Ausschlussfristen dies Nachzahlungen auf einen Zeitraum von bis zu drei Monaten begrenzen, ebenso Ausschlussfristen in Manteltarifverträgen. Jürgen Kasper Mindestlohn Ab 1. Januar 2015 ist ein Mindestlohn in Höhe von 8,50 € brutto zu zahlen. Dies gilt auch für Minijobber. Dabei ist insbesondere zu beachten, dass Zuschläge, wie Sonn- und Feiertagsarbeit wie auch Nachtzuschläge oder Überstundenzuschläge in den Mindestlohn nicht eingerechnet werden dürfen. Zulässig ist dies allerdings für Urlaubs- und Weihnachtsgeld, wenn diese Zuschläge in Teilbeträgen monatlich ausgezahlt werden. Minijobs Ab 1. Januar 2015 unterliegen Arbeitgeber, die geringfügig Beschäftigte im Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe beschäftigen, einer besonderen Aufzeichnungsverpflichtung. Sie müssen Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit dieser Arbeitnehmer, spätestens sieben Tage nach der Erbringung der Arbeitsleistung, aufzeichnen. Diese Aufzeichnungen sind mindestens zwei Jahre lang aufzubewahren. Zu den aufzubewahrenden Dokumenten gehören Aufzeichnungen über die geleisteten Arbeitszeiten und Belege über den gezahlten Lohn und dessen Zusammensetzung. Verabschiedung von Dr. Klaus Müller Der technische Aufsichtsbeamte der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) ist in den Ruhestand getreten. Mit anderen Verbänden, wie dem Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure, hat er die Leitlinie für eine gute Lebensmittelhygienepraxis in ortsveränderlichen Betriebsstätten erstellt, die vielen Schnellgastronomie- und Imbissbetrieben als Handbuch für die Lebensmittelhygiene- VO diente. Die Leitlinie ist zuerst im Jahr 2000 und in der neuen Fassung 2009 veröffentlicht worden, nachdem sie das nationale Anerkennungsverfahren zur EU-Notifizierung erfolgreich passierte. Die Leitlinie zeichnet sich durch Praxisnähe und Verständlichkeit gleichermaßen aus und ist das Ergebnis vieler Gespräche und Betriebsbesichtigungen von Dr. Müller sowie in Sitzungen mit Verbandsvertretern und Unternehmern aus dem Lebensmittelbereich. Der Dank des BVI gilt Dr. Müller für sein Engagement über die bloße Pflichterfüllung hinaus. Wir wünschen ihm alles Gute für seinen Eintritt in einen neuen Lebensabschnitt! Ja , ich unterstütze die Arbeit und Initiativen des BVI und möchte nähere Informationen. Ich bin an weiteren Informationen über den BVI interessiert. BVI Bundesverband Schnellgastronomie und Imbissbetriebe e. V. Klettenberggürtel 51 50939 Köln Name, Vorname Betrieb Straße/ Nr. PLZ Ort Tel./ Fax Ort, Datum 7Unterschrift Einsenden an oder per Fax: (0221) 465882 E-Mail: bvi-imbiss@gmx.de www.schnellgastronomie.de


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