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tät wird diese im Bon auf dem Bildschirm angezeigt. Auch die Servicemitarbeiterin können die Gäste über einen Button auf der Oberfläche rufen. „Mit dem innovati-ven Zahlungssystem wollen wir den Kun-den zeigen, was möglich ist und ihnen Produkte präsentieren, die nicht überall erhältlich sind“, sagt Stephan May. „Uns begeistert die Möglichkeit, das Café noch attraktiver zu gestalten, indem wir die mo-dernen Geräte von Vodafone ausstellen. Von Anfang an war klar, dass die Lösung mit einem modernen POS-System umge-setzt werden sollte“, erläutert er weiter. Mit der Entwicklung und Umsetzung der digitalen Speisekarte wurde der IT-Lösungsanbieter TCPOS beauftragt. Der Kassenspezialist entwickelte die Soft-ware für die Online-Bestellungen und setzte das Design der Oberfläche im Stil KONZEPT CAFÉ FERDINAND – HAMBURG Klassisches Café als gastronomische Einheit im Vodafone-Shop. l Inhaber: Aramark l Mitarbeiter: 2 l Plätze: 40 des Café Ferdinands um. Technologische Voraussetzung für die mobile Lösung ist die Kassensoftware Droid.POS von TC-POS, mit der die Kasse als On- und Off-line- Lösung auf Tablet-PCs und auf Smartphones lauffähig ist. Nach dem Verzehr zahlen die Gäste bei der Kellnerin – bisher noch klassisch mit Bargeld oder mit Kreditkarte an einem mobilen Kreditkartenterminal. Die Zah-lung wird an der Touch-Kasse von TCPOS abgewickelt, die durch einen Bon-Rech-nungsdrucker ergänzt wird. Neben der Anzeige von Artikeln und Bon bietet die Kasse auch eine Tischplan-Anzeige und die in der Gastronomie üblichen Funktio-nen wie Bon-Splitting und die Möglichkeit von Rabattaktionen. „Der Ablauf einer Be-stellung über die digitale Speisekarte im Café Ferdinand ist übersichtlich“, erklärt Dirk Schwindling, Geschäftsführer von TCPOS. „Nach der Bestellung geht der Bon an die Theke. Die Kassiererin behält an ihrem stationären POS-Terminal jeder-zeit die Übersicht über alle Sitzplätze.“ Erste Praxiserfahrungen Nachdem die Tablets im Café einige Mo-nate im Einsatz sind, zieht der Betreiber das erste Fazit: „Wir stellen fest, dass die Kunden mit dem System spielen und be-sonders jugendliche Gäste ohne Zögern auf dem Tablet tippen“, berichtet Stephan May. „Das System an sich funktioniert sehr gut. Viele Gäste haben jedoch Angst, dass sie sofort Kaffee bestellt haben, wenn sie eine Taste berührt haben. Das liegt dar-an, dass neuen Gästen die Funktionswei-se noch nicht geläufig ist. Wir erwarten jedoch, dass die Nutzung der digitalen Speisekarte in Zukunft vertrauter wird und unsere Gäste die Tablets noch selbstver-ständlicher nutzen.“ Auf Seiten der Mitarbeiter gibt es kei-ne Berührungsängste. Nach einer ersten Schulung sind sie bestens mit dem System vertraut. „Für unsere Mitarbeiter bedeutet die Tablet-Lösung einfachere Abläufe. Sie sparen den Weg zum Tisch, weil sie die Be-stellung nicht abholen müssen. Sie erhal-ten den Bon aus dem Bondrucker, und ein Gang entfällt damit“, so Stephan May. Die bewährte Zusammenarbeit mit TCPOS bewerten Vodafone und Aramark auch beim Projekt Café Ferdinand im Vodafone Flagship Store in Hamburg durchweg po-sitiv. Für die Zukunft sind daher weitere Innovationen geplant: Die Einführung der Zahlung per NFC. Und auch der Einsatz des Mobile Wallet für mobiles Zahlen per Smartphone von Vodafone soll folgen, so-bald die Lösung sich etabliert hat. www.vodafone.de/flagship-store/hamburg ERFOLGSFAKTOREN ➙➙ Lage am Jungfernstieg ➙➙ Technische Verknüpfung zwischen Vodafone-Shop und Café ➙➙ Neueste Technik beim Kassensystem Stimmen Sie online ab! Der renommierte Branchenleserpreis geht in die fünfte Runde. Beurteilen Sie die Leistung Ihrer Industriepartner und gewinnen Sie einen unserer vielen Preise! 2015 BEST of Market Übersichtlich und einfach online teilnehmen: www.gastroinfoportal.de/bom15 24 Stunden Gastlichkeit 6/2014


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