Page 14

24_Stunden_Gastlichkeit_02_2014

Die Versorgung der Druckknöpfe mit Le-bensmitteln zur Herstellung der kreativen Nahrung befindet sich im Tischinneren. Dort vollzieht sich auch die selbstständige Reinigung nach der „Zubereitung“. Internationale Relevanz „Bei unserem Zukunftswettbewerb, den wir seit 2004 alle zwei Jahre durchführen, geht es nicht darum, fertige Konzepte zu liefern, die 1:1 umsetzbar sind“, erklärt Wettbe-werbsinitiator Willy Faber, Herausgeber der Fachzeitschrift Gastronomie-Report. „Es geht vielmehr darum, der Branche ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie die Jugend von heute tickt und welche Wünsche und Sehnsüchte sie an die Gastronomie von morgen hat. Bei bislang jedem Wettbe-werb sind andere Strömungen erkennbar geworden, die sich hinterher tatsächlich in Gastro- Konzepten niedergeschlagen und internationale Relevanz erlangt haben.“ So international wie nie ist auch die Zusam-mensetzung der Teilnehmer beim sechsten Wettbewerb „Restaurant der Zukunft“. Die jungen Architekten, die am Lehrstuhl von Professor Peter Litzlbauer an der Staatli-chen Akademie der Bildenden Künste stu-dieren, kommen aus Deutschland, Norwe-gen, Frankreich, Schweden und China. Die drei Preisträger und drei weitere Kon-zepte, die als Modelle für die Präsentation auf der Intergastra ausgearbeitet wur-den, sind von einer hochkarätig besetzten Jury ausgewählt worden. Dazu gehörten die beiden Stuttgarter Gastronomen Jörg Rauschenberger und Michael Wilhelmer, von Seiten der Industrie Philip Dean Kruk- De la Cruz von Salomon FoodWorld, Albert Höflinger von Hacker-Pschorr, Andreas Riker von GO IN und Albert Weber von Adelholzener Alpenquellen sowie der Publizist und Gastro-Coach Jean-Georges Ploner und die Architektin Angelika Moser. Das Patronat für den Wettbewerb hat die Vereinigung führender Trend- und Szenegastronomen, der Leaders Club Deutschland, übernommen. „Wir alle waren begeistert, welche Kreati-vität bei unserem Wettbewerb aufs Neue freigesetzt worden ist“, freut sich Willy Faber, „und dass es erneut gelungen ist, dem Gastgewerbe branchenübergreifend wertvolle Inputs und Visionen zu liefern. Der Wettbewerb wäre gar nicht möglich ohne die Unterstützung von Unternehmen, die in die Jugend zu investieren.“ Den Raum zwischen Gebäuden nutzt das Cocoon (Platz 2) aus (Bild o.). Im PFR 3000 (Platz 3, Bild M.) kann der Gast sein Essen selber drucken (Bild u.). 14 24 Stunden Gastlichkeit 2/2014 Fotos: Gastronomie-Report


24_Stunden_Gastlichkeit_02_2014
To see the actual publication please follow the link above