DMK-Bauern liefern weniger Milch

Datum 31.08.2016 | Rubrik: de
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DMk mit Rand

Als Reaktion auf die anhaltende Preisschwäche an den internationalen Milchmärkten reduzieren die Bauern von Deutschlands größter Molkereigenossenschaft DMK seit mehreren Monaten ihre Milchproduktion und liegen damit vor dem deutschen Trend. Das zeigt laut DMK, dass der Markt durchaus in der Lage ist, sich selbst zu regulieren.
An die Politik gerichtet appelliert DMK dringend, die Freiheit des Marktes zu respektieren, Umsicht und Ruhe zu bewahren, gleichzeitig aber durch Liquiditätshilfen Höfe zu unterstützen, die durch die Marktkrise in einen finanziellen Engpass gekommen sind.
An den Handel appelliert DMK, in dieser Phase nicht seine Marktmacht auszuspielen, sondern aufrichtige Solidarität mit den Landwirten zu zeigen und mehr Verantwortung für eine gesellschaftliche Wertschätzung für Milch und Milchprodukte zu übernehmen.
Im eigenen Unternehmen hat sich DMK ein Sparprogramm auferlegt, das alle Abteilungen umfasst. Die dadurch frei werdenden Gelder sollen direkt auf die Höfe gehen.

Unbenommen der Krise am Markt bekräftigt DMK die eigene exportorientierte Strategie. Denn mittel- und langfristig bieten die globalen Märkte nach wie vor gute Wachstumschancen, weil viele Regionen der Welt aufgrund klimatischer Bedingungen nicht in der Lage sind, ihren steigenden Bedarf an Milch und Milchprodukten selbst zu decken. Diese Märkte zu erschließen ist die Herausforderung der kommenden Jahre. Zugleich bedeutet die Erschließung dieser Märkte aber auch die einzige Chance für einen Milchpreis, der den Höfen und Molkereien in Deutschland auf lange Sicht ein wirtschaftlich solides Auskommen bietet.
Für die kommenden Monate erwartet DMK steigende Milchpreise.

 


 



Quelle: DMK
Autor: Hoffrichter
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