ASP: Hohe Verluste

News vom 27.02.2018

Nach dem nationalen Krisengipfel im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) am Montag, 26. Februar '18, fordert die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), dass bei einem Ausbruch der ASP in Deutschland die Folgen für die Lebensmittellieferketten von der Politik ernst genommen werden. Gleichzeitig ruft der Verband zu einer sachlichen und risikoorientierten Debatte auf.

 

„Die Tierseuche würde zu hohen Verlusten in der Schweineproduktion führen und stellt damit auch für die mit ihr verbundenen Wirtschaftszweige der gesamten Lebensmittelkette ein Problem dar“, erklärt Christoph Minhoff, BVE-Hauptgeschäftsführer, „umfassende Präventionsmaßnahmen und eine weitreichende Aufklärung gilt es zu unterstützen.“

 

Auf der Zuliefererseite würde z. B. die Nachfrage nach Nebenprodukten der Mühlen- und Stärkewirtschaft wegbrechen, die als Futtermittel im Schweinetrog landen. Der Export von Schweinefleisch in Drittländer würde von heute auf morgen zusammenbrechen. Empfindliche Verwerfungen im sensiblen Gefüge von Angebot und Nachfrage würden alle Bereiche der Lebensmittelkette betreffen. www.bve-online.de

 

 

Foto: B&L-Archiv