VEBU: „Keine Gefahr der Irreführung“

Datum 20.06.2017 | Rubrik: Schulverpflegung | Ort: Berlin
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Käse CB
Am 14. Juni 2017 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) geurteilt, dass vegane Produkte nicht mit den Worten „Milch“ oder „Käse“ beworben werden dürfen, wie bei Sojamilch oder veganem Käse. Der Vegetarierbund Deutschland (VEBU) kritisiert diese Entscheidung. „Mit Verbraucherschutz hat das heutige strikte Urteil wenig zu tun. Der EuGH hat lediglich bestätigt, dass die entsprechende Verordnung wirtschaftspolitisch motiviert ist und hat das bestehende Recht strikt ausgelegt, was dem normalen Verbraucherverständnis eindeutig widerspricht“, sagt Felix Domke, Referent VEBU-Politik.
 
Wie das tierische Original
Bekannte Begriffe wie Milch transportieren Informationen bezüglich der Produkteigenschaften, die in unterschiedlichem Ausmaß laut VEBU auch auf die Alternativprodukte zutreffen. Gleichzeitig bestehe keine Gefahr der Irreführung, da die eindeutige Kenntlichmachung, dass es sich um ein veganes oder vegetarisches Produkt handelt, im Interesse aller Beteiligten sei. Anders als beim vor einigen Jahren zu beobachtenden Skandal um den Analogkäse sei die vegetarische Eigenschaft ein klares Verkaufsargument.


Quelle: Inhalt: VEBU, Foto: Colourbox.de
Autor: mak/Redaktion Gastroinfoportal
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