Ende des Preisdumpings für Schulessen?

Datum 16.05.2017 | Rubrik: Schulverpflegung | Ort: München
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Die Gewichtung des Preises als Zuschlagskriterium in Ausschreibungsverfahren für Kita- und Schulessen wackelt. Einige Verantwortliche haben auf der Fachtagung zu den Bayerischen Leitlinien Schulverpflegung, die gestern in München stattfand, spontan angekündigt, diese überdenken zu wollen. Konkret stellte z. B. Petra Kohring aus dem Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München in Aussicht, den bisherigen Anteil von 40 % bei der nächsten Ausschreibung nach unten korrigieren zu wollen. Den Anstoß dazu gab Stephan Gerhardt von der Frischküche Stefan Gerhardt e.K., der die Mensen der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule in Braunschweig und der IGS Sassenburg per Vor-Ort-Frischküche betreibt. Er zeigte auf, dass bei der Ausschreibung, die er jüngst für sich entscheiden konnte, der Preis nur zu 15 % eingeflossen ist und appellierte an kommunale Träger, die seines Wissens nach üblichen 40 % zugunsten einer höheren Gewichtung der Qualität zu überdenken. Petra Kohring zeigte sich überrascht, dass auch weniger als die ihr schon gering erscheinenden 40 % üblich seien, zugleich aber auch dankbar für den neuen Erfahrungswert. „Gut, dass wir im Gegensatz zu anderen alle zwei Jahre ausschreiben und dann nachbessern können“, resümierte sie.
 
Für sein Erfolgsrezept wurde Stefan Gerhard als GV-Manager des Jahres 2016 in der Kategorie Schulverpflegung ausgezeichnet.
Lesen Sie mehr über die Bayerischen Leitlinien Schulverpflegung, die gestern vorgestellt wurden.


Quelle: Foto: Colourbox.de
Autor: kir/Redaktion Gastroinfoportal
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