Keine Schulmilch mehr

Datum 12.04.2017 | Rubrik: Schulverpflegung | Ort: Heibronn
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Schulmilch
Schulkinder in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erhalten ab dem kommenden Schuljahr 2017/18 keine Schulmilch mehr. FrieslandCampina Germany, die letzte verbliebene überregionale Molkerei mit einer frischen Schulmilch (bekannt unter der Marke "Landliebe"), sieht sich aufgrund der neuen Landesvorgaben zu Schulmilch und Schulobst/-Gemüse gezwungen, den Vertrieb in den beiden Bundesländern komplett einzustellen.

Hintergrund des Schulmilchverzichts
Im Rahmen der Zusammenlegung des Schulmilch- und Schulobstprogramms stellt die EU zwar mehr Fördergelder für Schulmilch und -kakao bereit, die Verteilung dieser Gelder und die Umsetzung der neuen EU-Vorgaben ist aber Ländersache.

Einige Bundesländer haben daraufhin beschlossen, die Abgabe von Schulmilch in Schulen und Kindergärten grundlegend zu verändern. So sieht das Land Baden-Württemberg u. a. vor, dass die tägliche, preisvergünstigte Schulmilch, wie es sie bisher gab, für alle Schüler gestrichen wird. Die Milch soll es in Zukunft gratis, dafür aber nur noch maximal zweimal pro Woche und vorrangig an ausgewählten Grundschulen geben.

75 % der Kosten sollen durch die EU-Fördergelder gedeckt werden, für die restlichen 25% sollen Sponsoren oder die Molkereien einspringen. Der bei Kindern beliebte Kakao ist nicht mehr vorgesehen.

Ähnlich plant die Landesregierung von Rheinland-Pfalz, dass Grundschul- und/oder Kindergartenkinder anstelle der täglichen frischen Schulmilch (Milch und Kakao) nur noch einmal die Woche H-Milch trinken sollen. Diese H-Milch soll möglichst zusammen mit dem Schulobst/-Gemüse an Schulen und Kindergärten ausgeliefert werden.

www.frieslandcampina.com


Quelle: FrieslandCampina, Foto: Colourbox.de
Autor: mak/Redaktion Gastroinfoportal
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