Weinkönigin ist keine Märchenerzählerin

Datum 26.09.2016 | Rubrik: Wein | Ort: Berlin
| Kommentare:

Bewertung:
JuliaKlöckner

Mit der Frage „Muss das noch Weinkönigin heißen?”, wollte die CDU-Spitzenpolitikerin Julia Klöckner vor der Reinland-Pfälzischen Wahl Ende September eine Diskussion anregen, wie die Deutsche Presse Agentur (dpa) berichtet. Als Alternative warf sie die Bezeichnungen „Botschafterin” oder „Repräsentantin” in die Runde. Als Klöckner selbst den Titel der „Weinkönigin” trug, bevorzugte sie die Krone selten aufzusetzen, sondern in der Hand zu halten, wie die dpa weiter berichtet. Im Gespräch mit der Deutschen Presseagentur beklagte die CDU-Politikerin aus Rheinland-Pfalz, dass sie den Begriff „Königin” unmittelbar mit der „Märchenwelt” assoziiere. „Da wird man nicht ernst genommen”, wie Klöckner weiter sagt. Dabei würden die jungen Frauen ihre Reden bei öffentlichen Auftritten selbst schreiben und weiterhin über Weinwissenschaft sowie rechtliche Aspekte beim Weinanbau Auskunft geben. „Sie sind nicht wie Petersilie, die bei einem Produkt dabei liegt», so Klöckner weiter im Interview mit der dpa.

Die Wahl zur Weinkönigin wird jährlich vom Deutschen Weininstitut in Bodenheim organisiert. Geschäftsführerin Monika Reule sieht in der Weinkönigin „eines der genialsten Marketinginstrumente des deutschen Weins”. Gäbe es diese Wahl und diesen Titel nicht, „müsse man sie erfinden”, wie sie der dpa erklärt.



Quelle: dpa; Foto: CDU Rheinland Pfalz
Autor: lau/Redaktion Gastroinfoportal
Mehr News laden » Lade News

Letzte Suchbegriffe

beneo | dynamic | 3-928 | 709-12-7 | isbn | 02 | axa | gewinnspiel | 105 | 12 | 1982 | 28 | 29 | 3f | 984 |