In 6 Monaten läuft die Frist ab!

Datum 30.06.2016 | Rubrik: Technik/Ausstattung | Ort: Berlin
| Kommentare:

Bewertung:
Kassensystem

Wie Umfragen von Industrie- und Handelskammern zeigen, besteht bei der Kassenumstellung noch erheblicher Handlungsbedarf. So haben in der Hotellerie und Gastronomie rund 40 % ihre Kassensysteme noch nicht umgestellt.

Dazu erklärt Torsten Lenk, Vorstand der ETL Systeme AG Steuerberatungsgesellschaft: „Noch immer haben viele Unternehmen ihre Kassensysteme nicht umgestellt. Ab Januar 2017 sind die Anforderungen aus der Kassenrichtlinie jedoch zwingend anzuwenden. Je nach Kassensystem sind unterschiedliche Anforderungen zu beachten. Wir raten jedem Unternehmer, umgehend einen Kassencheck durchzuführen und bei festgestellten Defiziten schnell mit der Umstellung zu beginnen.

Der jüngst vom Bundesfinanzministerium vorgelegte Referentenentwurf zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen mit weiteren Verschärfungen ab 2019 ist angesichts des aktuellen Handlungsdrucks außerdem nicht hilfreich. In dem Entwurf wird davon ausgegangen, dass über 400.000 Geräte ausgetauscht und 1,7 Mio. Geräte umgerüstet werden müssen. Die Kosten für die Betriebe werden auf über 500 Mio. € geschätzt. Das wäre nach der gerade erst vollzogenen Umstellung eine doppelte Belastung für viele kleine Betriebe, die sie vor kaum lösbare Aufgaben stellt. Der Bundestag sollte daher schnell zu dem Referentenentwurf Stellung beziehen. Die Frist zur Anwendung der neuen Standards sollte erst nach der Abschreibung der gerade erst erworbenen Kassensysteme greifen. Eine Änderung des Datums im Referentenentwurf auf das Jahr 2022 wäre sicherlich sinnvoll.“

www.etl.de



Quelle: ETL Systeme AG Steuerberatungsgesellschaft; Foto: Colourbox.de
Autor: lau/Redaktion Gastroinfoportal
Mehr News laden » Lade News