Mehr Transparenz

Datum 18.10.2017 | Rubrik: Management | Ort: Riedstadt
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Transgourmet Zentrale
Transgourmet Deutschland veröffentlicht erstmals eine Entsprechenserklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK). Auch die 24 Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens werden zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Transgourmet will damit seinen Anspruch unterstreichen, nachhaltigstes Unternehmen seiner Branche zu werden und damit der kürzlich ausgezeichneten Muttergesellschaft Coop als Nachhaltigkeits-Spitzenreiter nachzueifern.
 
Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex bietet Organisationen und Unternehmen jeder Größe und Rechtsform einen Rahmen für die Berichterstattung zu nichtfinanziellen Leistungen – unabhängig davon, ob sie der CSR-Berichtspflicht unterliegen oder nicht. Bei Transgourmet ist dies nicht der Fall. „Wir berichten komplett freiwillig nach dem DNK“, betont Melanie Prengel, Nachhaltigkeitsmanagerin bei Transgourmet Deutschland. „Damit machen wir bekannt, dass wir bereits über ein strukturiertes Nachhaltigkeitsmanagement verfügen und Nachhaltigkeitsstrategien auf allen Geschäftsebenen implementiert haben.“
 
Transparenz bei Strategie und Umsetzung
Im Rahmen des Berichts informiert das Unternehmen umfassend über alle Aspekte sozialer, ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit, die in seinem Tätigkeitsfeld relevant sind. Eine zentrale Bedeutung innerhalb der 20 Kriterien des DNK kommt den strategischen Grundlagen und dem konsequenten Bekenntnis zur unternehmerischen Verantwortung zu. Verantwortungsvoll hergestellte Produkte, Ressourceneffizienz und Klimaschutz, eine hohe Arbeitgeberattraktivität sowie gesellschaftliches Engagement bilden die Schwerpunkte der Transgourmet Nachhaltigkeitsstrategie. Im Sinne eines effektiven Prozessmanagements werden nachhaltige Abläufe und Strukturen etabliert und gefördert, zum Beispiel durch die Bildung von Fachkreisen und die Benennung von Nachhaltigkeitsbotschaftern.

Negative Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf die Umwelt – speziell das Klima – zu verringern, ist ein entscheidendes Anliegen. Aber auch Aspekte wie Arbeitssicherheit, Familienfreundlichkeit, Gleichberechtigung und Menschenrechte werden thematisiert. Die bisher umgesetzten Maßnahmen lassen sich mithilfe von 28 Leistungsindikatoren, die dem Kennzahlensystem der Global Reporting Initiative (GRI) entnommen sind, objektivieren.
 
Klare Ziele, konkrete Zahlen
Erstmals stellt Transgourmet zudem die 24 konkreten Nachhaltigkeitsziele vor, zu denen man sich in den drei Säulen „Verantwortungsvolle Produkte und Beschaffung“, „Ressourceneffizienz und Klimaschutz“ sowie „Guter Arbeitgeber und gesellschaftliches Engagement“ verpflichtet. Klare Zahlen und Fakten, etwa zum CO2-Ausstoß, zum Energie- und Wasserverbrauch oder zum Umsatz mit Bio-Produkten machen die weitere Entwicklung messbar und transparent.

„Zur Transparenz gehört aber auch die Ehrlichkeit, Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen innerhalb der Wertschöpfungskette und der betrieblichen Prozesse aufzuzeigen“, erklärt Melanie Prengel. „Wir befinden uns in einem stetigen Prozess, bestehende und neue Herausforderungen zu meistern.“ Zu diesem Zweck stehe man nicht zuletzt in einem engen Austausch mit Stakeholdern und nichtstaatlichen Organisationen wie TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland) oder dem Forschungsinstitut für ökologischen Landbau (FiBL).


Quelle: Inhalte und Bild: Transgourmet
Autor: flo/Redaktion Gastroinfoportal.de
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