A griabige Wiesn

Datum 04.10.2017 | Rubrik: Gastronomie | Ort: München
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Oktoberfest
Nach 18 Tagen Laufzeit endete das 184. Oktoberfest erfolgreich. Von idealem Volksfestwetter profitierte auch die Oide Wiesn, die in diesem Jahr zum fünften Mal veranstaltet wurde. Von Beginn an war die Stimmung unter den Besuchern heiter und entspannt. Das Bedürfnis nach Entschleunigung in einer hektischen Zeit machte sich auch auf dem Festgelände bemerkbar. Zum gemütlichen Wiesnbummel mit Freunden oder der Familie gehörte Dreierlei dazu: Flanieren, Fahren und Feiern.
 
Nach Schätzung der Festleitung kamen 6,2 Millionen Gäste auf das Oktoberfest, das erstmals als „große Wiesn“ mit Oider Wiesn und zwei Tagen länger stattfand. In der Gesamtbesucherzahl sind rund 480.000
Oide Wiesn-Besucher enthalten. Laut der Abhebungen an Geldautomaten auf dem Festgelände war die ganze Welt zu Gast auf dem Oktoberfest. In den Top 10 waren Gäste aus folgenden Ländern: USA, Großbritannien, Österreich, Frankreich, Schweiz, Australien, Niederlande, Italien, Spanien und Dänemark. Außerdem kamen Besucher aus weiteren 65 Nationen auf das Fest.
 
Insgesamt sind Festleitung, Schausteller, Marktkaufleute und Wirte mit dem Verlauf der Wiesn zufrieden. Das Sicherheitskonzept 2017 hat sich bewährt und fand Zustimmung bei den Wiesngästen, die sich durch Maßnahmen wie das Taschen- und Rucksackverbot sicher und gut aufgehoben fühlten.
 
Essen & Trinken
Der Sprecher der große Wiesnwirte vermeldet: „Küche gut, Hendl gut.“. Der Sprecher der kleinen Wiesnwirte ist insgesamt mit dem Verzehrkonsum sehr zufrieden und sieht die Fangemeinde der überschaubaren kleinen Wiesnzelte wachsen. Der Straßenverkauf verzeichnet ein leichtes Plus. Von der klassischen Bratwurst bis zum veganen Grillgemüse-Wrap, vom türkischen Honig bis zur gebrannten Nutella-Mandel reichte das Angebot zum „Genuss auf die Hand“. In der Ochsenbraterei wurden 127 Ochsen verspeist. Die Kalbsbraterei meldet einen Verzehr von 59 Kälbern. Die Oktoberfest-Gäste tranken nach Aussage der Brauereien insgesamt 7,5 Millionen Maß Bier.
 
Her mit den Krügen!
Aufmerksame Ordner nahmen den Andenkenjägern rund 120.000 Bierkrüge in den Zelten und an den Ausgängen des Festgeländes ab.
 
Die Schaustellerei
Der Sprecher der Schausteller bezeichnete die diesjährige Wiesn als „Weekend-Volkfest“ mit vermehrt Besuchern an den Wochenenden und ruhigerem Betriebe unter der Woche. Klassiker wie Neuheiten bei den
Fahrgeschäften hatten ihr Publikum.
 
Fundstücke
Bis Wiesn-Schluss zählte das Wiesn-Fundbüro rund 4.055 Fundstücke, darunter 1.300 Ausweise, 620 Kleidungsstücke, 600 Geldbörsen, 520 Smartphones und Handys, 360 Schlüssel, 325 Brillen, 120 Regenschirme, 100 Taschen, Rucksäcke und Beutel, 95 Schmuckstücke und Uhren sowie 15 Fotoapparate. Als Kuriosa wurden während der zweiten Wiesn-Woche abgegeben: Ein Bayerischer-Seppl-Huckepack, ein Gebiss, Krücken, ein KfZ-Kennzeichen (Kreis Limburg-Weilburg), ein Trinkhorn, eine Lederhose und eine Luxus-Damenuhr.
 
Strom, Wasser, Gas
Der Stromverbrauch von 3,25 Millionen Kilowattstunden liegt bereinigt auf 16 Tage annähernd gleich mit dem Verbrauch der Wiesn von 2015. Generell lag der Tagesverbrauch in der Anfangswoche deutlich über und in der zweiten Woche unter den Werten von 2015. Die höchste Tagesspitze wurde am 01.10. mit 13.077 Kilowattstunden um 19.15 Uhr gemessen. Der Wasserverbrauch konnte aufgrund unzugänglicher Schächte nicht festgelegt werden. Der Gasverbrauch mit 224.000 Kubikmeter liegt bereinigt auf 16 Tage circa 14,5 % unter den Werten von 2015. Der Verbrauch für Heizgas ist dabei um ca. 18,6 % und der für Kochgas ist um circa 13,6 % gesunken.


Quelle: Stadt München; Foto: Colourbox.de
Autor: flo/Redaktion Gastroinfoportal.de
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