Frühe Lese

Datum 26.07.2017 | Rubrik: Beverage | Ort: Stuttgart
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Champagner Lese 0717
Die Lese in den fünf Departements der AOC Champagne beginnt voraussichtlich schon Ende August. Das ist einen Monat früher als im Vorjahr und damit eine der fünf frühesten Lesen in der Geschichte der Champagne. Die Entwicklung der Reben liegt in diesem Jahr rund zehn Tage vor dem zehnjährigen Mittel. Die Winzer und Häuser der Champagne legten heute unter dem Dach des Comité Champagne die maximal zulässige Ertragsmenge auf 10.800 kg pro ha fest. Das ist die gleiche Menge wie im Vorjahr. Winzer, die aufgrund von Ausfällen die zulässige Erntemenge von 10.300 kg pro ha (Vorjahr 9.700 kg pro ha) nicht erreichen, dürfen ihr Ertragsdefizit mit maximal 500 kg pro ha durch den Zugriff auf die Reserve von Weinen früherer Lesen ausgleichen.
 
Diese Entscheidung stützt sich auf den agronomisch voraussichtlich möglichen Ernteertrag, der zum Zeitpunkt auf 10.000 bis 11.000 kg pro ha eingeschätzt wird. Die Weinberge in der Champagne sind, begünstigt durch eine hochsommerliche Wetterlage seit Mitte Mai, grün und gesund. Der zulässige Höchstertrag von 10.800 kg pro ha erlaubt den Winzern und Häusern der Champagne auf die wachsende Nachfrage zu reagieren. Im ersten Semester 2017 stieg die Nachfrage weltweit um 2,9 %. Stärker wuchs der Export weltweit um mehr als 9 % und außerhalb der EU um 17,9 %. Mehr als 100.000 Saisonarbeiter lesen die Trauben in der Champagne ausschließlich von Hand.

www.champagne.de


Quelle: Inhalt und Bild: Bureau du Champagne
Autor: flo/Redaktion Gastroinfoportal.de
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