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Durchschnittliche Zimmerpreise steigen in Europa stärker als in Deutschland

Datum 13.01.2012 | Rubrik: Märkte und Trends | Ort: Köln
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Köln. In vielen Reisemetropolen stiegen 2011 die durchschnittlichen Hotelzimmerpreise. Besonders in Europa mussten Reisende im abgelaufenen Jahr für ihre Übernachtungen tiefer in die Tasche greifen als 2010. Zu diesem Ergebnis kommt das Hotelportal HRS nach der Auswertung aller Buchungen der vergangenen zwölf Monate. Für die Auswertung analysierte HRS die durchschnittlichen Zimmerpreise der beliebtesten Städte in Deutschland, Europa und weltweit.

Die im Durchschnitt teuersten Hotelübernachtungen ermittelte HRS für New York, Rio de Janeiro und Zürich. In New York lag der durchschnittliche Zimmerpreis für das Jahr 2011 bei knapp 180 Euro. Damit verteidigt die größte Stadt der USA den Spitzenplatz, dicht gefolgt von Rio de Janeiro. Am Zuckerhut zahlten Reisende im vergangenen Jahr durchschnittlich gut 175 Euro pro Zimmer. Auf Rang drei folgt Zürich als teuerste Stadt Europas. In der Schweizer Metropole mussten Reisende im Jahr 2011 durchschnittlich knapp 157 Euro pro Nacht für ein Zimmer ausgeben. Am anderen Ende der Preisskala rangieren die ostasiatischen Metropolen Peking, Kuala Lumpur und Bangkok mit Preisen zwischen 50 und 56 Euro pro Zimmer und Nacht.


Hotelpreise in Deutschland: Moderate Steigerungen mit wenigen Ausnahmen

Zu den gefragtesten Reisezielen in Deutschland gehörten im Jahr 2011 Berlin, München, Hamburg und Köln. Dabei konnten die Städte unterschiedlich von der starken Zimmernachfrage profitieren. In Berlin konnten sich Touristen über vergleichsweise niedrige Zimmerpreise freuen. Der Hauptstadt-Tourismus boomt. Vor allem junge Menschen aus aller Welt lockt das Angebot an Clubs und das quirlige Leben in den Kiezen. Zudem wird Berlin als günstige Einkaufsstadt geschätzt. Dennoch sanken die durchschnittlichen Zimmerpreise gegenüber dem Jahr 2010 um 4,2 % auf 82,32 Euro. In der Hauptstadt buhlen immer mehr Hotels um die Gunst der Reisenden, was die Preise weiter unter Druck setzt. In München gaben die Zimmerpreise nur leicht nach - um gut 0,2 % auf 99,83 Euro. Damit fielen die durchschnittlichen Raten wieder unter die 100 Euro Schwelle. Dennoch verteidigte München den Spitzenrang im Ranking der teuersten Metropolen in Deutschland gefolgt von Frankfurt, Düsseldorf, Köln und Hamburg, wo die durchschnittlichen Zimmerpreise 2011 jeweils bei rund 95 Euro lagen. Köln und Düsseldorf verbuchten bei den untersuchten deutschen Städten den größten Preisanstieg von jeweils mehr als drei Prozent.

Relativ günstige Hotelübernachtungen registrierte HRS neben Berlin für Nürnberg und Dresden. In allen drei Städten zahlten Reisende 2011 im Durchschnitt knapp 83 Euro pro Zimmer. Für die Messestadt Nürnberg bedeutet dies einen Preisrückgang von 4,3 %. In Dresden gaben die Preise für Hotelzimmer um 1,4 % leicht nach.

woy/Redaktion FIRST CLASS



Quelle: HRS – Hotel Reservation Service
Autor: w

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