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Weltweite Hotelpreise auf Niveau von 2003![]() Asien kommt nur langsam aus
der Krise"Die Destination, die den signifikantesten Preisrückgang 2009 im Vergleich zu 2008 zeigte, war Mittel- und Südamerika", so Erichsen. "Ein Grund hierfür war der Ausbruch der Schweinegrippe im April 2009, worunter die Hotellerie das ganze Jahr zu leiden hatte." Auch in Asien sei es zu deutlichen Preissenkungen gekommen. "Asien schien als letzter von der Krise betroffen zu sein, jetzt aber auch am langsamsten wieder aus dieser herauszukommen", meint Erichsen. "In Asien sanken die Preise besonders spät, aber es dauert scheinbar auch länger, bis sich das Preisniveau wieder erholt hat." Den größten Preisrückgang gab es in Moskau - hier fielen die Durchschnittszimmerpreise innerhalb eines Jahres um 41 Prozent - von 258 Euro auf 152 Euro. Damit war Moskau 2009 nicht mehr die teuerste Stadt der Welt. Massive Preisrückgänge von 32 Prozent gab es in Mumbai und Beijing. In Neu Dehli fielen die Hotelpreise um 31 Prozent. In Dubai fiel der Preis für ein Hotelzimmer um 25 Prozent. Günstige Reisen für EU-Bürger Die 2009 von Reisenden aus Euroländern gezahlten Preise sind im Vergleich zum Vorjahr in nur zwei der weltweit wichtigsten Städtedestinationen gestiegen. Experten führen dies auf den globalen Wirtschaftsrückgang zurück, der Hoteliers weltweit zu Preissenkungen zwang. Für Reisende aus der Euro-Zone waren aufgrund des hohen Euro-Kurses viele Destinationen so günstig wie seit Jahren nicht mehr. Das weltweit teuerste Pflaster ist Monte Carlo - mit einem Durchschnittspreis von 177 Euro pro Nacht. Auch wenn die Preise für Hotelzimmer hier im Jahresvergleich um neun Prozent sanken, fiel der Rückgang weniger deutlich aus als in vielen anderen Städten. Abu Dhabi war trotz eines Preisrückgangs um 13 Prozent teuerstes nichteuropäisches Reiseziel. Rio de Janeiro konnte als einzige der zehn teuersten Städte einen Preisanstieg gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. New York und London als Gewinner "Ein Gewinner des Jahres 2009 war definitiv New York. Allen Erwartungen zum Trotz sank die Zahl der Besucher des Big Apple bei weitem nicht so deutlich, wie angenommen", kommentiert Erichsen. "Sowohl ausländische als auch einheimische Touristen nutzen die Chance, diese Weltmetropole zu besonders günstigen Preisen zu besuchen." Dadurch konnte die Auslastung relativ hoch gehalten werden, obwohl es viele weitere Hotelzimmer in der Stadt gab. In Manhattan sind in den vergangenen zwölf Monaten rund 4.000 weitere Hotelbetten hinzugekommen. "Ein weiterer Gewinner war London", so Erichsen. Das sei besonders in der zweiten Jahreshälfte, in der viele Touristen aus dem Mittleren Osten und Europa von dem schwachen Pfund, den günstigen Hotelzimmerpreisen und vielen kostenlosen Unterhaltungsangeboten profitierten, feststellbar gewesen.(pte) |
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